Deutsch-Niederländisches Geschichtsnetzwerk

Als Kulturmanagerin der Oldenburgischen Landschaft mische ich weiter mit in Deutsch-Niederländischen Kooperationsprojekten. Eines davon ist das Historiker-Netzwerk mit dem sperrigen Namen „Netzwerk für die grenzüberschreitende Geschichte des Nordens der Niederlande und Nordwestdeutschlands“.

Es will die Zusammenarbeit in Bezug auf die Regionalgeschichte und das Kulturerbe der nördlichen Niederlande und Nordwest-Deutschlands anregen, und eine Netzwerkbildung ermöglichen. Durch die Organisation gemeinsamer Aktivitäten werden Personen und Organisationen näher zueinander gebracht, so entstanden bis 2016 beispielsweise vier Projekte (davon zwei zum Thema „Migration“, zwei zum Thema „Digitalisierung“).

Die Ergebnisse sind hier (Lernen und Arbeiten jenseits der Grenze), hier  (Nieuwe perspectieven op de geschiedenis van migratie) und hier  (historisch geografisches Informationssystem HisGIS).

 

Jetzt – im Jahr 2018 – geht das „Geschichtsnetzwerk“ in die zweite Runde und die Oldenburgische Landschaft ist Projektpartner. Letzte Woche trafen sich die Beteiligten, um einen gemeinsamen, zweisprachigen Sammelband zur Migrationsgeschichte zu planen.

Projektleiter Marijn Molema hatte uns am 23. Januar 2018 nach Nieuweschanz eingeladen. Dort, mitten im Nirgendwo direkt auf der Grenze ist das Büro der Ems-Dollar-Region. Die EDR ermöglicht „Ihren“ Projektteilnehmern, die dortigen Sitzungsräume zu nutzten. Dies ist ein hervorragendes Ort, denn da er genau auf der Grenze liegt, und für alle Beteiligten gut zu erreichen ist. Außerdem wird so der grenzüberschreitende Charakter der Zusammenarbeit nicht nur symbolisch deutlich.

Auf der Sitzung kamen wir gut voran, und wir sind guter Dinge, dass wir Ende des Jahres einen Aufsatzband zur historischen Forschungsarbeit publizieren können. Wir, das sind:

 

 

 

1.2.2018