Jan Bredol stellt sich vor…

Jan Bredol kommt eigentlich aus Osnabrück, geboren wurde er 1987. Fürs Studium hat es ihn 2008 nach Oldenburg verschlagen. Mit einem verpflichtenden Praktikum begann er 2012 beim Lokalsender oldenburg eins (oeins). „Radiomachen war schon immer mein Traum“, sagt Bredol, der inzwischen Volontär in der Hörfunkredaktion ist. Als Bürgerfunksender steht oeins engagierten Radio- und Fernsehmachern offen und ist durch Ausbildungs-und Praktikumsplätze erste Anlaufstelle für viele, die „irgendwas mit Medien“ machen wollen. „Insbesondere die regionalen Themen zu Kultur und Geschichte in Oldenburg und umzu finde ich spannend. In überregionalen Medien erfährt man dazu ja nur wenig“, erklärt Bredol seine Motivation. Dass er damit nahtlos an sein Studium der Geschichte und der Niederlandistik anschließen kann, war ein Glücksfall. Neben dem fachlichen Wissen spielen auch die Kontakte in die Medien- und Kulturlandschaft eine gewichtige Rolle, um schnell und gut über das Geschehen im Oldenburger Land informiert zu sein: „Das Netzwerkprojekt ‚junge landschaft‘ ist eine gute Initiative und riesige Chance. Hier kann man sich bereits vor den offiziellen Pressemitteilungen mit jungen Kulturakteuren austauschen, sich vernetzen und zukünftig vielleicht auch das eine oder andere gemeinsame Projekt anstoßen – und man ist immer informiert, quasi oeins-exklusiv“, freut sich Bredol.

Foto: Casper Sessler / oeins

Der Sender hat regelmäßig Gäste aus der Kulturszene der Stadt und berichtet im Rahmen der lokalen Berichterstattung auch über Veranstaltungen, Projekte und andere Vorhaben. Neben großen Namen wie dem Kultursommer, dem Internationalen Filmfest Oldenburg, den städtischen Museen und dem Oldenburgischen Staatstheater finden sich auch vermeintlich kleinere Ereignisse wie der Songs-&-Whispers-Circuit, theaterpädagogische Projekte und lokale Festivals und Konzerte im redaktionellen Programm des Senders wieder. Unerlässlich dafür ist in jedem Fall der rege Kontakt zwischen Kulturschaffenden und Medien wie oeins. Die Vernetzung der Kulturakteure bietet auch für die Berichterstattung feste Ansprechpartner und kann die Zusammenarbeit nur verfestigen. Der Mehrwert für alle Beteiligten liegt auf der Hand. „Regelmäßig besuchen uns Künstler und Veranstalter im Sender. Das ist ein echter Alleinstellungsfaktor für uns“, so Jan Bredol. „Einerseits lockert das Live-Element des Studiogesprächs und womöglich sogar einer musikalischen Studiosession unser reguläres Programm auf, andererseits bleibt unser Name dadurch auch potenziellen neuen Hörern im Gedächtnis. Für Veranstalter, Künstler und uns ist das eine klare Win-Win-Win-Situation.“

oldenburg eins ist im Oldenburger Stadtgebiet über UKW 106,5 MHz zu empfangen, darüber hinaus auch im Webradio. Das Fernsehprogramm ist im Kabelnetz auf Sonderkanal 20 zu empfangen, selbstverständlich stehen im Internet auch ein Live-Stream und eine Mediathek zur Verfügung. Auf Facebook ist der Sender auch vertreten.