Jürgen Boese stellt sich vor…

Das Kulturbüro des Studentenwerks Oldenburg versteht sich als Schaltstelle und Netzwerkpunkt für die kulturellen Angelegenheiten rund um das studentische Leben. Außerdem verwaltet es die Räume des Unikums und ist Ansprechpartner für alle Gastspiele und Vermietungen. Ziel des vielfältigen Arbeitsfeldes ist es, Kreativideen zu bündeln und Multiplikatoren zu bilden. Darüber hinaus tritt das Kulturbüro für das Studentenwerk auch selbst als Veranstalter auf. So organisiert es zum Beispiel seit über 20 Jahren in Zusammenarbeit mit der Kulturetage die Oldenburger Kabarett-Tage. Seit Anbeginn ist Jürgen Boese bei den Treffen von junge landschaft dabei. Das von der Oldenburgischen Landschaft ins Leben gerufene Netzwerkprojekt soll junge Kulturschaffende aus dem Oldenburger Land zusammenbringen und Kooperationen unter den Akteuren fördern. Außerdem gibt es die Möglichkeit, von externen Referenten Fortbildungsangebote wahrzunehmen, um die Kulturarbeit in der Region nachhaltig zu stärken.

Foto: Unikum

Jürgen Boese ist gebürtiger Ostfriese. Geboren in Leer im Jahr 1982, zog es ihn später zum Studium der Pädagogik nach Oldenburg. Nur 60 Kilometer entfernt von der Heimat lernte er dort dann die Bühne und das Kulturland Oldenburg kennen. Boese ist Kulturreferent
des Studentenwerks Oldenburg, spielt in den beiden Oldenburger Improtheatergruppen „12 meter Hase“ und „Wat Ihr Wollt“ und ist künstlerischer Leiter des Improfestivals „SpontanOL“. Außerdem ist er Teil und Mitbegründer des erfolgreichen Künstlerkollektivs „Wortspiel“. Boese hat ein Diplom in Erziehungswissenschaften und ist ausgebildeter Systemischer Berater. Jürgen Boese betont: „Netzwerkpartner sind für meine kulturelle Arbeit unabdingbar.

Hier Rahmendaten zu Projekten

Die Oldenburgische Landschaft fördert nicht nur seit drei Jahren das ,SpontanOL‘, sondern hat außerdem mit der Idee junge landschaft neue Maßstäbe im städteübergreifenden kulturellen Austausch gesetzt. Ich freue mich, ein Teil davon zu sein, und schätze die Möglichkeiten und Synergieeffekte, die aus solchen Treffen entstehen, sehr.“ Im März findet wieder das Improfestival „SpontanOL“ in Oldenburg statt. Kein Drehbuch, keine Probe – beim Oldenburger Festival „SpontanOL“ wird auf der Bühne einfach losgelegt. Frei Schnauze gibt’s vom 22. bis 26. März bereits zum dritten Mal fünf Festival-Tage mit sechs Shows, zwei Parties und drei Workshops. Hochklassige Schauspieler aus ganz Deutschland werden zu diesem Event nach Oldenburg kommen. „Das Ziel ist es, mit diesem Festival in die ganze Stadt zu strahlen“, erläutert Jürgen Boese.

Bild: J. Chojne

„Über Netzwerkarbeit ist es gelungen, viele verschiedene Spielorte in der ganzen Stadt dazuzugewinnen. Ein
unschätzbarer Mehrwert, der auch von der jungen landschaft verstärkt worden ist.“ So ist zum Beispiel der „Hörspiel-
Preis Nordwest“ ein Projekt, das aus einer kleinen studentischen
Idee zu einem großen kulturellen Projekt gewachsen ist. Boese: „Ein Student ist zu einer Beratung zu mir gekommen.
Durch Kontakte und die junge landschaft ist das Projekt immer
größer geworden. Mit dem Hörspiel-Preis Nordwest können wir nicht nur Studierende in Oldenburg, sondern in der ganzen Region erreichen. Ein tolles Beispiel für kulturelle Netzwerkarbeit!“